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Verbraucherstimmung steigt

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Nach einem Rückgang im Januar weist das HDEKonsumbarometer im Februar wieder deutlich nach oben. Insgesamt zeigt sich bei der Verbraucherstimmung damit das gleiche Entwicklungsmuster wie im Vorjahr.

Um auch die direkte Konsumneigung wieder zu stärken, setzt sich der Handelsverband Deutschland (HDE) für Entlastungen von kleinen und mittleren Einkommen ein. „Die Verbraucher schauen wieder mit größerer Zuversicht auf die kommenden drei Monate. Dafür sorgt vor allem die nach wie vor gute Lage auf dem Arbeitsmarkt“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Die Stimmungsdelle, die das HDE-Konsumbarometer im Januar verzeichnete, wird durch den Anstieg im Februar deutlich überkompensiert. Das entspricht der Lage im Vorjahr und deutet auf eine positive Entwicklung im Frühjahr hin. Treiber sind insbesondere die guten Konjunkturerwartungen der befragten Haushalte.

Und auch die Einkommenserwartungen zeigen nach den Rückgängen in den Vormonaten wieder einen positiven Trend, sind gemessen an den Wirtschaftsaussichten allerdings relativ verhalten. Dazu passt auch, dass die Verbraucher in den ersten Monaten des neuen Jahres mit konkreten Anschaffungsplänen noch zurückhaltender sind als zum Ausklang des Vorjahres.

 

HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Anklicken zum Vergrößern. © Die Hoffotografen

HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Anklicken zum Vergrößern. © Die Hoffotografen

„Die Verbraucher sind skeptisch, dass sich die brummende Konjunktur in ihrem Geldbeutel bemerkbar machen wird. Deshalb muss die kommende Bundesregierung zur Stabilisierung der Binnenkonjunktur für Entlastung sorgen“, so Genth weiter. Insbesondere kleine und mittlere Einkommen müssten steuerlich und bei den Stromkosten entlastet werden.

Das HDE-Konsumbarometer erscheint monatlich und basiert auf einer Umfrage unter 2.000 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und anderen konsumrelevanten Faktoren. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

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