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Wachsende Ansprüche

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Drei von vier deutschen Verbrauchern (73 Prozent) finden, dass sich der stationäre Handel ihren Bedürfnissen noch mehr anpassen muss. Fast jeder vierte Befragte (23 Prozent) kann sogar ganz auf den stationären Handel verzichten. Eine neue Studie sendet Warnsignale an Stationäre.

Bereits mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) kauft häufiger online ein. Mehr als jeder vierte Konsument (28 Prozent) tätigt überdies bereits über ein Drittel seiner Einkäufe (zwischen 30 und 40 Prozent) in Internetkaufhäusern. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Cashback-Portals Shoop.de. Bei den 30- bis 39-Jährigen ist die Zahl sogar noch höher: Von ihnen shoppen 71 Prozent häufiger online. Und auch fast zwei von drei der 18- bis 29-Jährigen kaufen mehr im Internet als im stationären Handel. Onlineshopping macht mehr Spaß als der Einkauf im stationären Handel – das meint zumindest jeder zweite Befragte (49 Prozent) dieser Studie.

87 Prozent der Befragten geben an, dass sie online shoppen, weil sie so Angebote bequem miteinander vergleichen können. Diesen übersichtlichen Preis- und Angebotsvergleich vermissen drei von vier Deutschen (75 Prozent) im stationären Handel. Für 86 Prozent sind die ganztägigen Öffnungszeiten im Internet das entscheidende Online-Argument – vor allem für die jüngeren Verbraucher der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen, von denen 90 Prozent aus diesem Grund vorrangig im Netz einkaufen.

Die Möglichkeit verschiedener Bezahloptionen, wie sie der Onlinehandel bietet – vom Bankeinzug über die Kreditkarte bis hin zu Paypal – fehlt 45 Prozent der Deutschen am stationären Handel. Die Möglichkeit, im stationären Handel überall mit dem Smartphone beziehungsweise mit einer App zu bezahlen, vermissen 29 Prozent der Studienteilnehmer.

Laut der Umfrage sagen fast drei von vier deutschen Verbrauchern (73 Prozent), dass sich der stationäre Handel noch mehr den Bedürfnissen der Verbraucher anpassen muss. Das betrifft unter anderem die Preisgestaltung und die Angebotsvielfalt. 68 Prozent vermissen im stationären Handel günstigere oder ähnlich gute Angebote wie im Onlinehandel. Und zwei Drittel (66 Prozent) wünschen sich im stationären Handel ein ähnlich großes Angebot zu haben, wie im Internet. So sagen 69 Prozent der Deutschen, dass sie häufiger in Geschäften einkaufen würden, wenn der stationäre Handel attraktivere Angebote hätte.

58 Prozent der Befragten schätzen am stationären Handel die persönliche Beratung. Das heißt aber nicht, dass sie sich im Geschäft beraten lassen und dann online „fremdkaufen“. So geht nur fast jeder Vierte (23 Prozent) vor. Dagegen recherchieren sogar 42 Prozent online nach Produkten, um sie dann aber im stationären Handel zu kaufen. Übertreiben sollten man es aber nicht mit dem Kundenservice, denn knapp zwei Drittel (64 Prozent) der Verbraucher kaufen lieber online, weil sie es nicht mögen, wenn Verkäufer sie übermäßig viel beraten.

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