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ECR Award 2016: Beste Managementleistungen für den Verbraucher

© ECR Award 2016

Am Ende gewinnt immer der Kunde. Das gilt auch für die Gala in Berlin, in deren festlichen Rahmen GS1 Germany zum 14. Mal herausragende Konzepte für eine partnerschaftlich optimierte Wertschöpfungskette im Sinne des Verbrauchers auszeichnete.

Die gemeinschaftlich zwischen Handel und Industrie entwickelten Konzepte haben eines gemeinsam: Sie alle basieren auf dem ECR-Gedanken. Efficient Consumer Response rückt den Verbraucher von der Herstellung, über die Logistik bis ins Regal des Handels in den Fokus der unternehmerischen, partnerschaftlich getroffenen Entscheidungen. Mit dem ECR Award werden jährlich herausragende ECR-Projekte, Unternehmen und Persönlichkeiten der Konsumgüterwirtschaft geehrt.

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Kategorie Unternehmenskooperation Supply Side
Als beste „Unternehmenskooperation Supply Side“ präsentierten sich 2016 Chep Deutschland, der Lebensmittelhersteller Mondelez International, das Handelsunternehmen Real und das Multipartner-Loyaltyprogramm Payback.

Mit ihrem System „Promotion Tracking³“ steigerten die Partner die Effizienz von Displaypromotions. Dank Beacon, GS1-128-Barcode und Router lassen sich Warenbewegungen von der Anlieferung bis in den Markt genau verfolgen. Über die Payback-App erhalten Verbraucher direkt am Point of Sale Informationen zu einer Promotion. Tests in vier Real-Märkten ergaben: Promotion Tracking³ ermöglicht eine bessere Verfügbarkeit der Promotionware, schafft Kundenloyalität und steigert den Abverkauf. So stieg der Produktumsatz bei Kunden, die im Markt mit Pushmitteilungen angesprochen wurden, um 103 Prozent. Die Käuferquote erhöhte sich um 88,3 Prozent und es wurden 184,6 Prozent neue Kunden gewonnen.

Kategorie Unternehmenskooperation Demand Side
Die Edeka Hessenring und Jacobs Douwe Egberts optimierten mit Hilfe des 8-Schritte-Category-Management-Prozesses das Kaffeeregal und waren damit erfolgreichste „Unternehmenskooperation Demand Side“. Auch bei Edeka Hessenring greifen Kunden zunehmend zu Kapseln statt zum traditionellen Filterkaffee. Allerdings wanderten viele Käufer zu Wettbewerbern ab. Gemeinsam mit dem Partner Jacobs Douwe Egberts optimierte Edeka Hessenring das Sortiment und stellte den Händlern auf ihre Ansprüche abgestimmte Regalplanogramme zur Verfügung. Bis Ende 2016 sollen 200 Märkte umgebaut sein. Schon jetzt konnte Edeka Hessenring seinen Regalumsatz mit Kapseln um 18 Prozent steigern und den Umsatz in der Kategorie Kaffee insgesamt um mehr als 14 Prozent erhöhen.

Kategorie Einzelunternehmen
Bei Coca-Cola, dem diesjährigen Sieger in der Kategorie „Einzelunternehmen“ ist ECR als strategisches Konzept in der Zusammenarbeit mit den Kunden fest etabliert. So verfügt Coca-Cola über mehr als 100 von GS1 Germany zertifizierte Category Manager aus unterschiedlichen Fachbereichen. Die enge Zusammenarbeit mit den Kunden im Shopper-Marketing basiert auf umfangreicher Nutzung digitaler Technologien. Beispielsweise gibt es für den Coca-Cola Außendienst eine spezielle Category Management-App, die dazu beiträgt, gemeinsam mit dem Marktpersonal tausende von Segmentoptimierungen im Jahr zu erreichen.

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Kategorie Unternehmenspersönlichkeit
In der Kategorie „Unternehmenspersönlichkeit“ schließlich wurde Stephan Füsti-Molnár mit dem ECR Award geehrt. Stephan Füsti-Molnár ist seit 2011 Geschäftsführer bei Henkel Wasch- und Reinigungsmittel. Nah am Kunden zu sein, seine Wünsche zu verstehen und sie dann in unternehmerischen Erfolg umzusetzen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Laufbahn des ECR Award Gewinners 2016. Stephan Füsti-Molnár war immer bewusst, dass sich die Wertschöpfungskette nur im Zusammenspiel aller Beteiligten optimieren lässt. Er lebt Kooperation und hat sie stets vorangetrieben. Damit leistet er einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel. Eine wesentliche Grundlage, um diese Kooperation effizient zu gestalten, bilden gemeinsame Standards. Dafür engagiert Stephan Füsti-Molnár sich nicht zuletzt im Aufsichtsrat von GS1 Germany, dessen Vorsitz er innehat.

Über 400 Topmanagerinnen und -manager von Industrie- und Handelsunternehmen verfolgten die feierliche Preisverleihung im Deutschen Historischen Museum in Berlin und spendeten den Preisträgern den verdienten Beifall.

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