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Faktencheck auf dem ECR Tag 2016: Wie real ist digital?

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Computer und Smartphones, Online-Shops und Soziale Netzwerke – sie umgeben uns in praktisch allen Lebenslagen. Auch in vielen Unternehmen ist die digitale Transformation gerade in vollem Gange. Für die Entscheider in Unternehmen ist es an der Zeit, kritisch Bilanz zu ziehen. Diesem Thema widmet sich auch der ECR Tag 2016 unter dem Motto „Digitale Realität – Die Welt zwischen On- und Offline“. Die zentrale Frage lautet: Wie viel Digitalisierung ist notwendig?

Digitalisierungsthemen wie Omnichannel, Click & Collect, digitale Shopper Journey oder Data Quality sind in aller Munde. Andererseits gibt es Studienergebnisse, die zeigen, dass es an manchen Stellen in Sachen Digitalisierung in den Unternehmen noch hakt. So fand etwa Bitkom heraus, dass 79 Prozent der deutschen Unternehmen häufig das Faxgerät zur Kommunikation nutzen, nur 40 Prozent setzen Online- oder Videokonferenzen ein und sogar nur 15 Prozent Soziale Netzwerke. Als erste Bestandsaufnahme wirkt das recht ernüchternd.

Andererseits muss ein bisschen „Offline“ auch nichts Schlechtes sein. Der Zukunftsforscher Matthias Horx, der unter den Referenten beim ECR Tag von GS1 Germany sein wird, drückte es kürzlich in einem Interview so aus: „Achtsamkeit ist verbunden mit einem anderen Umgang mit den Medien. Dabei geht es nicht darum, einfach offline zu gehen, sondern das Online besser in den Griff zu bekommen. Wir nennen das den ‚Omline-Trend‘. Das ‚Om‘ in ‚Omline‘ stammt von der Meditationssilbe ‚Om‘ und bezeichnet den Zustand, in dem wir digitale Technologien achtsam und souverän im Sinne unserer psychischen Integrität einsetzen. Es geht um selbstbestimmte Vernetzung auf einer humanen Basis.“

Zwei Dimensionen von Digitalisierung

Trotz Gegenbewegung ist die Digitalisierung ein Megatrend. Wer sich ihm komplett verschließt, wird sicher verlieren – oder vielleicht doch nicht? Um das zu beurteilen, lohnt es sich, einmal zu hinterfragen, welche Dimension von Digitalisierung eigentlich gemeint ist: die Digitalisierung von Geschäftsprozessen oder um die von Geschäftsmodellen? Oder etwas lapidar formuliert: Findet die Computertechnik hauptsächlich in der Bürokommunikation statt oder steckt sie als integraler Bestandteil in unseren Produkten selbst? Wenn die nutzbringende Digitalisierung von Geschäftsprozessen unterbleibt, wird Potenzial – und damit Geld – verschenkt. Regelrecht fatal wird es aber, wenn Unternehmen zu spät begreifen, dass die Digitalisierung ihr Geschäftsmodell verändert. Denn solche Veränderungen sind meist nicht evolutionär, sondern radikal und später kaum noch aufzuholen.

Online und Offline – Teile des Gesamtkonzepts

Selbstverständlich hat ein digitales Geschäftsmodell nicht nur, wer selbst Elektronikprodukte herstellt oder Internet-Dienstleistungen offeriert. Im Handel beispielsweise ist auch das Kauferlebnis Teil des Produkts. Und dieses Kauferlebnis findet mehr und mehr digital statt. In ihrer aktuellen Studie „Navigating the new Digital Divide – Die Chancen der Digitalisierung für den deutschen Handel“ finden die Consulting-Experten von Deloitte heraus, dass 92 Prozent aller Konsumenten im stationären Einzelhandel vor oder während ihres Einkaufs ein digitales Gerät nutzen. In der Regel tun sie dies, um Produktinformationen zu recherchieren oder Preise zu vergleichen. Viele Handelsunternehmen unterstützen das „digitale Vorgehen“ ihrer Kunden inzwischen durch Tools wie beispielsweise eine Online-Verfügbarkeitsanzeige für die im Laden vorhandenen Waren oder eine In-Store-Navigation. Die Frage für jedes einzelne Unternehmen muss an dieser Stelle lauten: Wie kann ich meinen individuellen Bedarf an Digitalisierung herausfinden? Und wer kann mich dabei unterstützen?

Strategiefindung als individuelle Aufgabe

Digitalisierung benötigt eine Strategie – wie immer, wenn sich Geschäftsprozesse (oder vielleicht sogar Geschäftsmodelle) verändern. Und weil sich die Branchen ebenso wie ihre Zielgruppen unterscheiden, benötigen die Unternehmen individuelle Strategien. Wie lange wird es also noch andauern, dass Unternehmen eher das Faxgerät benutzen als Soziale Netzwerke? Die Antwort wird sich in dem Moment abzeichnen, wo mehr und mehr Entscheider nicht nur die kritische Bilanz wagen, sondern auch die im Einzelfall notwendigen Konsequenzen ziehen. Eine Gelegenheit, sich mit dieser Bilanz auseinanderzusetzen, ist der ECR Tag am 21. und 22. September 2016 mit Diskussionen, Vorträgen und Best Practices rund um die digitale Realität.

Weitere Informationen rund um Programm, Referenten und Anmeldung zum ECR Tag 2016 finden Sie

 

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