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Kehrtwende im Shop

Handelsunternehmen verlieren hierzulande drei von zehn potenziellen Kunden aus Preisgründen an die Konkurrenz.

Obwohl sie einen Händler im stationären Geschäft oder im Onlineshop bereits aufgesucht haben, kaufen die meisten Konsumenten (68,8 Prozent) wegen eines als zu hoch empfundenen Preisniveaus lieber woanders, so das Ergebnis der aktuellen Studie „Customer-Journey-Index 2015“ der Unternehmensberatung OC&C Strategy Consultants. Wird hingegen das Preisimage eines Händlers aus Kundensicht bereits im Vorfeld als zu hoch wahrgenommen, steuern 31,2 Prozent der potenziellen Kunden dessen Shop gar nicht erst an.

Die Bedeutung des Preises ist in den einzelnen Branchen unterschiedlich stark ausgeprägt: Während der Lebensmittel- und der Textileinzelhandel mit durchschnittlich 25,1 respektive 26,5 Prozent die niedrigste preisgetriebene Kundenabwanderung verzeichnen, weist die Unterhaltungselektronik mit 36,8 Prozent die höchsten preisbedingten Verluste an Kundenpotenzial auf.

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Kommentare

  1. Betr. Kehrtwende im Shop.

    Sehr aussagekräftiger Artikel wie ich finde, der alle Offline-Händler angeht. Verläßt ein potentieller Kunde den Store
    “… wegen eines als zu hoch empfundenen Preisniveaus…” dann hat das Personal vor Ort kommunikativ versagt (aus welchen Gründen auch immer, liebe Chefs und Inhaber). Vielleicht haben sie miteinander geredet, aber keinesfalls wurde eine Beziehung aufgebaut, wurde nicht nach dem Disney Prinzip: “Be Our Guest”, gehandelt: Motivation, Bedürfnis, Erwartung und Stimmung des potentiellen Kunden herauszufinden.

    Dann wird der Preis zum Kriterium, zum Zünglein an der Waage, denn ohne Service, ohne Wertschätzung etc. kann alles billiger rangeschafft werden.
    Fazit: Wer im stationären Handel nicht wie ein Lux auf die permanente Perfektion der echten Kernkompetenzen, Beratung und Service, achtet, bei dem spielt auch Qualität kaum noch eine Rolle.

    Mit bestem Gruß
    Hans-Peter Urban
    http://www.urbantraining.de

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