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Händler senken Energiekosten

Die Energiekosten im Einzelhandel sind in 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 Prozent gesunken. Das geht aus der neuen EHI-Studie Energiemanagement im Einzelhandel 2014 hervor.

Als Hauptgrund für diese Entwicklung werden von den befragten Händlern präventive Maßnahmen wie der Einsatz von effizienterer Kältetechnik, verglasten Kühltheken oder auch die energiesparsame Beleuchtung LED angegeben. Die Energiekosten pro Quadratmeter Verkaufsfläche im Food-Handel belaufen sich danach in 2014 auf knapp 58,97 Euro, während sie im Vorjahr noch bei knapp 63 Euro lagen, wie die Grafik zeigt. Im Nonfood-Handel liegen sie, so die Studie, pro Quadratmeter Verkaufsfläche bei knapp 34 Euro im Vergleich zu 36 Euro in 2013. Trotz der Kostensenkung im vergangenen Jahr um 6,4 Prozent sei bei den Ausgaben für Energie im Vergleich zu den Jahren 2010 bis 2012 insgesamt ein ansteigender Kostenverlauf zu erkennen. Zudem rechnet der überwiegende Teil der Händler in den kommenden drei Jahren mit einem weiteren Anstieg der Energiepreise.

Die Bereitschaft, in energieeffiziente Anlagen zu investieren, ist daher weiterhin sehr hoch. 56 Prozent der befragten Händler gaben an, dass ihre spezifischen Energiekosten in 2014 im Vergleich zum Vorjahr trotz insgesamt gestiegener Energiepreise gleich geblieben oder sogar gesunken sind. Als Gründe für diese Entwicklung sehen sie vor allem die präventiven Maßnahmen in der Beleuchtung, insbesondere die Umstellung auf LED-Technik. Auch die Verglasung von Kühlmöbeln sowie der Einsatz energieeffizienterer Kältetechnik, Projekte im Bereich der Lüftung mit Wärmerückgewinnung, der Einsatz von CO2-Kälteanlagen und der weitere Ausbau von Energiemanagementsystemen wurden als Gründe für eine Senkung des Energieverbrauchs und somit der Energiekosten genannt.

Mit 44 Prozent gab weniger als die Hälfte der befragten Händler an, dass ihre Energiekosten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind. Für den Anstieg werden insbesondere die hohen staatlichen Abgaben, allen voran die EEG- Umlage, verantwortlich gemacht. Sowohl im Food- als auch im Nonfood-Handel gibt es eine sehr hohe Investitionsbereitschaft in Energieeffizienzmaßnahmen.

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