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Bezahlen per Smartphone

Die Deutsche Telekom macht einen neuen Anlauf, das Smartphone als elektronische Geldbörse zu etablieren.

Mit dem Dienst MyWallet kann per Handy statt Bankkarte an entsprechend ausgerüsteten Kassen-Terminals gezahlt werden. Zunächst ist das Angebot für 18 Smartphone-Modelle von Samsung und Sony verfügbar, die den NFC-Nahfunk unterstützen. Damit hätten mehr als zwei Mio. Telekom-Kunden in Deutschland die Voraussetzung dafür, betonte Innovations-Chef Thomas Kiessling. Zum Telekom-System gehört auch eine spezielle SIM-Karte, die als sicherer Datensafe dient. In dem digitalen Portemonnaie sollen in Zukunft auch zum Beispiel Konzert-Tickets, Bonuspunkte-Karten oder Mitgliedsausweise gespeichert werden können.

In Deutschland gebe es bisher 35.000 Standorte, die Bezahlen mit NFC akzeptierten. Es sind größtenteils Ketten wie etwa Aral, Douglas, Thalia, Starbucks oder die Kaufhof-Warenhäuser. Insgesamt gibt es in Deutschland nach Branchenschätzungen über eine Million Kartenakzeptanz-Stellen – damit ist der NFC-Anteil noch relativ überschaubar. Im Sommer soll eine Kooperation mit dem Raststättenbetreiber Tank & Rast folgen, der 400 Kaffeeautomaten aufrüsten will.

Die Bezahl-Dienstleister sind jedoch noch uneins über die Rolle von NFC. Der Kreditkartenanbiet Mastercard setzt konsequent auf die Technologie «Near Field Communication» und stellte weltweit bereits 1,6 Mio. Terminals seines Paypass-Systems für kontaktloses Bezahlen auf, die auch von der Telekom-Wallet genutzt werden. Der Online-Bezahldienst PayPal kritisiert hingegen, NFC bringe keinen Mehrwert gegenüber herkömmlichen Bankkarten und werde von anderen Technologien geschlagen werden.

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